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  • sroessler
  • vor 4 Tagen

Throwback to the first time assembling the BackUp Structure of next generation Very Large Array Prototype Antenna in Schkeuditz, Saxony.



Das DSA2000 Projekt ist ein Paradebeispiel dafür, wie Wissenschaft unsere Technologien voranbringt. Die Anforderungen haben unsere Ingenieure wieder einmal dazu getrieben die Grenzen der Machbarkeit neu zu definieren und damit nicht nur besondere Präzision geschaffen. Gleichzeitig wurde die Antenne so konstruiert, dass jede einzelne Komponente problemlos in Serie gefertigt werden kann.

 

Damit ist es uns gelungen eine Antenne zu entwickeln, die in hoher Stückzahl schnell gefertigt werden kann und zudem eine hohe Varietät in ihrer Anwendung bietet.

 

All das ist nicht allein mtex Verdienst, für sämtliche Komponenten arbeiten wir mit unseren Partnern des jeweiligen Expertenbereichs aus dem Deutschen Mittelstand zusammen.

 

Unser Partner in Finanzfragen ist die @Nassauische Sparkasse, die mtex auf dem #OpenFactoryEvent begleitet hat, bei dem dieser gelungene Filmbeitrag entstanden ist.





Erstmals entsteht ein massenfertigungstaugliches Hochfrequenzsystem „Made in Germany“


Der Bau großformatiger Antennen für Satellitenkommunikation und Wissenschaft galt bislang als Manufakturarbeit – mit langen Produktionszeiten und geringen Stückzahlen. Mit einem neuen, modularen System zeigen der Wiesbadener Antennenhersteller mtex antenna technology und der Hürther Teleportbetreiber Stellar PCS nun, dass Hochfrequenztechnik auch industriell skalierbar sein kann.


Im Rahmen des „Open Factory Event“ am 5. November 2025 stellen beide Unternehmen in Walldürn ein Antennensystem vor, das Präzision, Modularität und Massenfertigung vereint. Für ein US-amerikanisches Forschungsinstitut entsteht dieses System hier erstmals in Serie: Über 1.600 Exemplare sollen in den kommenden 24 Monaten gefertigt werden.


Gemeinsam mit weiteren deutschen Systempartnern wie Liebherr, Lenze, CONCAD und WK Engineering konnte in den letzten zwei Jahren ein revolutionäres Antennensystem ausgearbeitet werden, denn: seine Skalierbarkeit in der Produktion und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten sowohl in der Wissenschaft (Astronomie, Weltraumwetterforschung), kommerziell (LEO, LEOP und MEO), als auch im Defense Bereich (Radar, Erdbeobachtung) machen das neue System zu einem Allrounder in der extraterrestrischen Kommunikation – und zur einzigen Alternative, um die Anforderungen der aktuellen Marktentwicklung bedienen.


„Deutschland investiert derzeit hohe Beträge in die Rüstungsindustrie. Dazu kommen sich ändernde, kommerzielle Anforderungen. Nur wenn wir mit hoher Präzision in die Massenfertigung einsteigen, können wir diesen Bedarf decken.“ erklärt Christian Steffen, CEO von Stellar PCS.


Neben der 6,15-Meter-Antenne präsentierten die Unternehmen in Walldürn den großen Bruder – intern „German Army Knife“ genannt. Neu entwickelte Hochleistungspaneele ermöglichen hier Frequenzen bis 500 GHz. Je nach Einsatzzweck wird der passende Multiband-Feed in der Fertigung integriert. Das Ergebnis: maximale Flexibilität in der Produktion und höchste Präzision im Einsatz – ein eindrucksvolles Beispiel für exzellentes German Engineering.


mtex und Stellar haben damit, gemeinsam mit ihren deutschen Partnern, den Übergang von Einzelfertigung zu industrieller Produktion geschaffen – mit erheblichen Vorteilen für Kosten, Lieferzeiten und Einsatzvielfalt.


„Wir machen die Antennentechnik industriell skalierbar – und damit planbar, bezahlbar und weltweit verfügbar“, so Lutz Stenvers, CEO von mtex antenna technology. „Das ist ein entscheidender Schritt für die nächste Generation satellitengestützter Kommunikation und Forschung.“


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