top of page

Hightech-Firma leistet Beitrag zu einem der ambitioniertesten Radioastronomieprojekte


Wiesbaden (Deutschland)/Nevada (USA), 27. August 2026 – Der deutsche Antennenspezialist mtex antenna technology übernimmt eine zentrale Rolle beim Bau des Deep Synoptic Array (DSA), eines der ambitioniertesten wissenschaftlichen Infrastrukturprojekte in den USA. Die Fertigstellung des Observatoriums ist für 2029 vorgesehen; der wissenschaftliche Betrieb soll kurz darauf beginnen. Das Projekt wird von Schmidt Sciences im Rahmen der Initiative Eric and Wendy Schmidt Observatory System finanziert.


mtex hat mit der Produktion hochpräziser Antennenpaneele für einen vom Caltech entwickelten Radioteleskopverbund der nächsten Generation begonnen. Das Projekt umfasst 1.650 Antennen mit einem Durchmesser von 6,15 Metern, die zusammen einen der weltweit größten Radioteleskop-Systeme bilden werden. Die ersten Fertigungsschritte an den deutschen Produktionsstandorten von mtex haben begonnen und sind die Grundlage für die Auslieferung der hochentwickelten Antennensysteme.


DSA steht für eine neue Generation von Radioteleskopen: Anders als herkömmliche Observatorien führt das System die Signale aller 1.650 Antennen in Echtzeit zusammen und funktioniert dadurch wie eine einzige Radiokamera. Das DSA wird den Himmel voraussichtlich rund 100-mal schneller erfassen können als heutige Radio-Observatorien. Allein am ersten Tag des wissenschaftlichen Betriebs sollen Forschende mit dem DSA rund 20 Millionen Radioquellen identifizieren – ungefähr so viele, wie bislang weltweit entdeckt wurden.

Das DSA soll zu einer weltweit führenden Plattform für die Erforschung des tiefen Weltraums werden. Es wird neue Erkenntnisse über die Entstehung und Entwicklung von Galaxien liefern und die Erforschung von schwarzen Löchern, Pulsaren und Fast Radio Bursts (FRBs) voranbringen. Darüber hinaus soll es zur Erforschung von dunkler Materie, Gravitation sowie der Struktur und Expansion des Universums beitragen. Ein derart ambitioniertes wissenschaftliches Instrument erfordert leistungsfähige Antennentechnologie, in Verbindung mit zuverlässigen industriellen Serienfertigungskapazitäten. Mit seiner technischen Expertise und seinen industriellen Produktionskapazitäten trägt mtex zur Entwicklung und Fertigung der DSA-Antenneninfrastruktur bei.


„Unsere Arbeit mit Caltech am abschließenden Design und bei der Produktion der Antennen für das DSA ist ein Beleg für unsere Kompetenz in der Entwicklung und Fertigung komplexer Antennensysteme“, sagt Lutz Stenvers, CEO von mtex antenna technology. „Sie zeigt, dass wir wissenschaftliche Präzision mit industrieller Serienfertigung verbinden können, und stärkt die Position von mtex als internationalem Partner für technologisch und infrastrukturell besonders anspruchsvolle Projekte.“

Über mtex

Die mtex antenna technology GmbH ist ein deutsches Hightech-Unternehmen mit Hauptsitz in Wiesbaden und zählt zu den weltweit führenden Herstellern moderner Reflektorantennensysteme. Das Unternehmen entwickelt und fertigt hochpräzise Antennenlösungen für Anwendungen in der Radioastronomie, Satellitenkommunikation, Erdvermessung und Raumfahrt. Dabei begleitet mtex seine Kunden über den gesamten Projektlebenszyklus hinweg – von Systemdesign und Engineering über Fertigung und Integration bis hin zu langfristigen Serviceleistungen.


Zum Portfolio von mtex gehört auch die gemeinsam mit deutschen Technologiepartnern entwickelte Space-to-Screen (S2S) Solution. Sie verbindet Antennen, Teleports, und terrestrische Datennetze zu einer integrierten bodengebundenen Infrastruktur für kommerzielle und staatliche Anwendungen für Sicherheit und Verteidigung. Mit Produktions- und Integrationsstandorten in Hessen und Sachsen sowie einer Tochtergesellschaft in Albuquerque im US-Bundesstaat New Mexico verbindet mtex deutsche Ingenieurskompetenz mit internationaler Projekterfahrung. Die Technologien des Unternehmens kommen weltweit in wissenschaftlichen Forschungsinfrastrukturen, Kommunikationssystemen für den tiefen Weltraum und modernen Satellitenkommunikationsnetzen zum Einsatz.


Das 2019 gegründete Unternehmen verbindet die Agilität eines jungen Technologieunternehmens mit der jahrzehntelangen gebündelten Erfahrung seines Teams in der Entwicklung und Fertigung hochpräziser Reflektorantennensysteme. mtex hat sich als zuverlässiger Partner für anspruchsvolle Infrastrukturprojekte etabliert, bei denen Präzision, Zuverlässigkeit und langfristige Leistungsfähigkeit entscheidend sind. Die Lösungen des Unternehmens unterstützen weltweit führende wissenschaftliche Einrichtungen, staatliche Organisationen und kommerzielle Kunden dabei, Forschung, Exploration und sichere Kommunikation voranzubringen.


Über das DSA

Das Deep Synoptic Array (DSA) wird ein hochmodernes Radioteleskop-Array aus 1.650

Parabolantennen in einem funkstillen Tal im US-Bundesstaat Nevada sein. Während seiner zunächst auf fünf Jahre angelegten Himmelsdurchmusterung wird das DSA den Himmel wesentlich schneller kartieren als jedes heutige oder geplante Radioteleskop und mehr als eine Milliarde Radioquellen erfassen. Das Array wird in Echtzeit Bilder und Warnmeldungen zu kurzlebigen astronomischen Ereignissen erzeugen und der astronomischen Forschungsgemeinschaft zeitnah wissenschaftlich nutzbare Datenprodukte zur Verfügung stellen.



Als „Signal Hunters“ durfte mtex, gemeinsam mit dem SSV Stötteritz und Freunden, am 13. Juni im Jubiläumsjahr von „Kick den Krebs“ in Leipzig teilnehmen. Was vor 25 Jahren als kleine Initiative begann, hat sich zu einer beeindruckenden Benefizveranstaltung entwickelt.


Besonders stolz sind wir auf unser bunt gemischtes Team aus 21 Spielerinnen und Spielern unterschiedlicher Generationen sowie unsere sechs Supporter. Als 25. Mannschaft des Jubiläumsturniers waren wir Teil eines besonderen Tages voller Teamgeist, Begegnungen, Engagement.


Das Ergebnis des Tages kann sich sehen lassen: 56.000 € für die Elternhilfe für krebskranke Kinder Leipzig. Die Organisation begleitet Familien, die durch die Erkrankung ihrer Kinder vor besonderen finanziellen Herausforderungen stehen.


Dass wir dabei sogar ein Tor gegen die späteren Turniersieger erzielen konnten, war ein schöner Nebeneffekt. Viel wichtiger waren das starke Miteinander und der Spaß auf und neben dem Platz.


Danke an alle, die dieses Turnier möglich gemacht haben. Mehr Infos über die Elternhilfe für krebskranke Kinder Leipzig:



bottom of page